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Faszination Hauttransplantation

Faszination Hauttransplantationen

Unsere Haut ist mit Abstand das größte Organ des Körpers und schützt und sehr umfassend vor äußeren Einflüssen, bzw. sorgt auch dafür das alles, was in den Körper gehört auch drinnen bleibt.
Leider kann unsere Haut durch Unfälle, Verbrennungen, Verätzungen oder krankhaften Veränderungen auch Schaden nehmen. Es gibt mittlerweile mehrere Methoden der Verpflanzung von Haut, um diesen Stellen wieder Schutz zu geben und eine bessere Heilung zu fördern.
Vollhauttransplantation: Diese Methode wird bei mechanisch und motorisch belastenden Wunden, z. B. am Fuß oder an der Hand angewendet. Als Vollhaut wird Haut mitsamt ihren Hautanhangsgebilden bezeichnet – dazu zählen Schweiß- und Talgdrüsen sowie Haarfollikel. Manchmal wird das darunterliegende Fettgewebe mit entnommen.
Spalthauttransplantationen: Dieses Verfahren kommt bei größeren Wunden oder Verbrennungen zum Einsatz. Das Transplantat wird mit einem chirurgischen Messer, einem Dermatom aus einer gesunden Körperstelle, z. B. Gesäß, Oberschenkel oder Bauch entnommen. Das entnommene Transplantat wird als Spalthaut bezeichnet und ist sehr dünn. Diese Spalthaut wird auf die Wunde aufgespannt und fixiert, wo sie innerhalb weniger Tage einwächst.
Maschentransplantation: Besonders bei großflächigen Verbrennungen, bei denen die Möglichkeit, Haut zu entnehmen, begrenzt ist, wird diese Methode angewendet. Hier wird entnommene Spalthaut durch eine Messerwalze gedreht und mit einem rautenförmigen Schnittmuster versehen. Durch die jetzt löchrige Struktur lässt sich das Transplantat bis auf das Sechsfache vergrößern. Damit werden auch sehr große Hautdefekte gut gedeckt.
Und die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen.
Quelle: www.tk.de

admin

Freiberuflicher Dozent im Gesundheitswesen